Enttäuschende 2. Halbzeit besiegelt Niederlage

Nach der 65:70 Niederlage gegen den Tabellendritten aus Dortmund-Barop sagte UBC-2 Trainer Christoph Schneider: „Das war heute einen herbe Enttäuschung, was wir da in der 2. Halbzeit abgeliefert haben. Das wir uns diesen Sieg für den Klassenerhalt nicht holen ist ärgerlich.“

Dabei hatten die Domstädter es lange Zeit selbst in der Hand und führten nach einer spielerisch überzeugenden 1. Halbzeit 39:29. Im komplett wieder neu zusammengewürfelten Kader ergänzt durch Tim Kosel und Niklas Husmann starteten die UBCler gut in die Partie, führten durch gute Verteidigung und offensiv schnelles und variables Spiel schnell 16:9 (8. Minute), aber hatten schon im Verlauf des 1. und 2. Viertels immer wieder gute und schlechte Phasen.

Wobei die guten Phasen in Halbzeit 1. überwogen und gerade Niklas Husmann mit 14 seiner am Ende insgesamt 17 Punkte zu überzeugen wusste. Auch die zuletzt gescholtene Reboundarbeit war gut, lediglich die vielen Fouls, die durch die unsicheren Schiedsrichter sicherlich diskussionswürdig waren aber keine Entschuldigung sein sollten, ließen sich bemängeln.

So war auch der Start in die zweite Halbzeit überzeugend, Münster baute die Führung auf 13 Punkte zum 44:31 in der 22. Minute aus, aber dann kippte das Spiel. Ein 2:18 Lauf der Dortmunder konnten die Münsteraner nicht stoppen. Weder Auszeiten noch personelle Wechsel hinderten die Dortmunder daran ihr Spiel aufzuziehen während für Münster der Korb wie vernagelt schien. Zu viele Einzelkationen und defensiv jetzt foul- und fehlerbehaftet ließen das Münsteraner zum erliegen kommen. Aber Hoffnung keimte noch einmal auf als Münster bis zum Viertelende noch einmal mit 54:53 in Führung gehen konnte.

Was aber folgte war ein weiterer Lauf der Dortmunder zum 54:61, wobei diese noch fünf Freiwürfe an der Freiwurflinie vergaben. So konnte Münster sich noch einmal auf 59:61 heran kämpfen. Obwohl Dortmund von seinen 20 (sic!) Freiwürfen im vierten Viertel nur acht verwandeln konnte, schaffte es Münster nicht noch einmal zurück zu schlagen. Am Ende stand eine durchaus vermeidbare 65:70 Niederlage und die Erkenntnis, dass der Weg für Münster zum Klassenerhalt kein leichter sein wird.

Nach einer kurzen Weihnachtspause geht es für die Reserve beim punkt- und sieglosen Schlusslicht BG Hagen weiter.

Punkte: Husmann, Kosel (je 17), Wessel (13), Kunel (8), Steen (7), Narendorf (3), Kaja-Kombo, Wehrenpfennig, Brummert, Carstens, Strietholt