Münster kommt mit blauem Auge davon

(pr) Der Anfang des Spitzenspiels gegen Leverkusen unter der Woche war auf Münsteraner Seite geprägt von Ballverlusten und schwacher Wurfquote. Leverkusen nutzte die schwache Anfangsphase der Münsteraner und führte so nach 6 Minuten mit 9 zu 3. Die Münsterländer wachten dann aber auf und legten eine 15 zu 0 Lauf hin, der ihnen die Viertelführung brachte.

Leverkusen konnte in den letzten 4 Minuten des 1. Viertels nur noch zwei Punkte erzielen. Im zweiten Viertel ging es hin und her. Münster behielt seine Führung, musste aber früh auf einzelne Spieler verzichten, da diese foulbelastet auf der Bank Platz nehmen mussten. 6 Punkte Führung nach der 1. Halbzeit.

Der Start in die 2. Halbzeit für die Mannschaft von Peer Reckinger, verlief in keinster Weise nach seinem Geschmack. Leverkusen spielte mit viel mehr Energie als seine Mannschaft und war nach einem 9 zu 2 Lauf wieder in Front. Münster blieb in diesem Viertel nur aus der Distanz erfolgreich. Im Zug zum Korb waren die Münsteraner weniger erfolgreich. Dazu agierte man defensiv nicht mehr so gut, wie in der ersten Halbzeit und bekam insgesamt 8 Fouls zugesprochen (11 in den restlichen drei Vierteln). Dennoch behielt man nach Viertelende die Führung mit einem Punkt.

Das letzte Viertel war ein einziger Kampf. Münster versuchte viel zu erzwingen und lebte speziell in dieser Phase von seiner individuellen Qualität. Zum Viertelende vergibt Münster den Sieg nach 40 Minuten, da sie in der letzten Minute nur 2 von 4 Freiwürfen treffen. Verlängerung. Zwei 3er und 2 von 2 Freiwürfe sichern schlussendlich den so wichtigen Sieg.

“Wie haben das Spiel heute über Kampf und Wille gewonnen. Schön anzuschauen war es nicht. Dafür haben wir offensiv zu wenig den Ball bewegt. Defensiv waren wir bei weitem nicht so bereit wie gegen Köln. Jetzt gilt es unsere Fehler aufzubereiten und in Ulm beim Internationalen Turnier weiter an unserer Spielqualität zu arbeiten.” so UBC Trainer Peer Reckinger.

Punkte UBC: Marko Rosic 32, Johannes Brunnenberg 14, Lucas Merßmann 3, Paul Viefhues 13, Joshua Sievers 7, Noah Liem, Lennox Groh, Jarno Wallrafen 2, Bela Clobes 13, Mats Niggemann.