WWU Baskets wollen, Dresden Titans müssen

(ts) Die WWU Baskets Münster wollen sich nach dem Erreichen der Playoffs nun auch den Heimvorteil für die Playoffs erspielen. Das ist das nächste Teilziel, das wir uns gesetzt haben, sagte Trainer Philipp Kappenstein mit Blick auf die letzten vier Spiele der Hauptrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Wenn die WWU Baskets am Sonntag um 16 Uhr in Dresden auf die Titans treffen, spielt der Tabellenführer zwar beim Tabellenzehnten, aber einem der Top-Heimteams der Liga.

Trotz der starken Heimbilanz mit sieben Siegen und nur zwei sehr knappen Niederlagen befinden sich die Dresdener in einer prekären Situation. Ausgegebenes Saisonziel war, mindestens die Playoffs zu erreichen. Um die Playoffs doch noch aus eigener Kraft zu erreichen, werden die „Elberiesen” drei der letzten vier Hauptrundenspiele gewinnen müssen.

Die Dresden Titans trennten sich Mitte der Hinrunde von Headcoach Nenad Josipovic, verpflichteten vorerst bis zum Saisonende Markus Röwenstrunk, in Münster bereits als früherer Trainer der BBG Herford aus der 1. Regionalliga West bestens bekannt.

Nach der herben 63:88-Niederlage in Oldenburg „stehen die Titans mit dem Rücken zur Wand und werden ein Wiedergutmachungsspiel machen wollen”, ist Philipp Kappenstein auf starke Dresdener vorbereitet. Als Herz des Teams sieht er Kapitän Janek Schmidkunz, der nach längerer Verletzung zurück ist.

Auf dem US-Spot haben die Titans während der Saison den Ex-Iserlohner Julian Scott für Brandon Watkins verpflichtet. „Big Man” Scott lieferte bei den Kangaroos sehr gute Statistiken ab, führt diese in Dresden fort. Der 28-jährige Amerikaner spielte bereits für mehrere deutsche Vereine in der ProA und ProB. Weitere Leistungsträger sind die sehr guten deutschen Spieler Helge Baues, ehemaliger U20-Nationalspieler, und Daniel Kirchner.

Zu Teil 2 der Auswärtswoche im Osten – die WWU Baskets siegten vergangenen Sonntag bei den heimstarken BSW Sixers – bricht das Team wiederum bereits einen Tag vor der Partie auf. Nach der mit rund 600 km weitesten Auswärtsreise der Saison wird Trainer Philipp Kappenstein mit seinen Spielern in Dresden „wieder die gleichen Routinen einhalten, um auch weiter unsere Spitzenposition zu verteidigen.“

Der Headcoach zum Spiel: „Wir werden uns auf ein sehr, sehr physisches Spiel gefasst machen. Dresden hat die beste Defensive in der Liga, wir auch eine der besten der Liga. Das heißt, man kann sicherlich kein High-Scoring-Game erwarten, sondern vor allem wieder viel Kampf, einen Fight. Und dann hoffe ich, dass wir am Ende wieder den längeren Atem haben. Das wäre ein richtig wichtiger Big Point in Richtung Heimvorteil in den Playoffs.”

Das Personal: Daniel Woltering ist angeschlagen, Niklas Husmann wird studienbedingt nicht mitreisen, ansonsten ist Trainer Kappenstein „guten Mutes, dass wir komplett antreten werden.”

Auf Korbhöhe! Für Fans, die nicht live dabei sein können: Mit Spielbeginn am Sonntag um 16.00 Uhr starten die WWU Baskets auch den BALLSIDE Liveticker der BARMER 2. Basketball Bundesliga.