Münster erreicht vorzeitig nächste Playoff-Runde

(mh) Die WWU BASKETS haben am Sonntag das Ticket für die Round 2 der Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gelöst. Mit 89:67 (48:39) setzte sich das Team von Philipp Kappenstein bei den Basketball Löwen Erfurt durch. Schon Spiel 1 hatte Münster im Best-of Three-Modus gewonnen und muss somit nun nicht ins Entscheidungsspiel. „Wir sind überglücklich, als erste Nordmannschaft weitergekommen zu sein“, sagte ein zufriedener Philipp Kappenstein vor der langen Rückfahrt aus Erfurt. Gegen wen es in der nächsten Runde geht, entscheidet sich am kommenden Wochenende in der dritten Partie zwischen Iserlohn und Bayern München II.

Wie schon im ersten Aufeinandertreffen, hatten die WWU BASKETS auch am Sonntag keinen guten Start in das Spiel gegen Erfurt. Getragen von einer guten Atmosphäre in der Riethsporthalle, gingen die Basketball Löwen unter anderem über Taylor, Franklin und Kuhle mit 10 Punkten in Führung (18:8, 8. Minute). Dann aber kamen die Gäste besser ins Spiel und übernahmen bis zur Viertelpause sogar die Führung. Leo Padberg war zum 20:19 für Münster aus der Distanz erfolgreich.

Auch aus dem umkämpften zweiten Viertel ging das Team von Philipp Kappenstein erfolgreicher hervor, als die Gastgeber, konnte sich sogar ein kleines Polster zum Pausenstand von 48:39 erspielen. Doch ein Selbstläufer wurde die Partie dadurch keinesfalls. Schon in der 24. Minute hatten die Basketball Löwen wieder knapp die Nase vorn. Das Spiel blieb nun zunächst intensiv und hart umkämpft.

Die Crunchtime aber gehörte quasi allein den WWU BASKETS. Jan König, Alex Goolsby und JoJo Cooper besorgten die Vorentscheidung (81:66, 37.). Den Schlusspunkt lieferte Malcolm Delpeche von der Linie. Klar dominierend im Rebound, hellwach in der Defense und konsequent im Abschluss hatte der Nord-Meister aus Münster seine Klasse vor allem in der Schluss-Phase ausgespielt.

Philipp Kappenstein:  

zum Spiel: „Das ist schon etwas, wofür wir uns richtig auf die Schultern klopfen können. Der Spielverlauf war höchstintensiv. Erfurt ist aus allen Rohren feuernd rausgekommen. Wir haben aber noch im ersten Viertel gut geantwortet, haben dann ein fantastisches zweites Viertel gespielt. Dann ging es im dritten Viertel wieder komplett zurück. Wir hatten echt Probleme, zu scoren, sind aber dann mit einer Führung in die Viertelpause gegangen und haben das letzte Viertel überragend gespielt. Heute waren wieder die Bankspieler ganz entscheidend. Alex Goolsby war heute ganz fantastisch. Kuhle und Taylor hatten wir sehr gut im Griff. Dazu hat Anton Geretzki sein bisher bestes Spiel für uns gemacht. Jan König war als Captain in der entscheidenden Phase voll da. In der Atmosphäre bei dem Spielverlauf zu bestehen, zeigt einfach, wie weit wir als Team gekommen sind.“

wie es nun weitergeht: „Wir freuen uns nun auf zwei freie Tage. Einen davon werden wir nutzen, Preußen zu unterstützen, unser Gegenbesuch quasi. Wir werden Mittwoch wieder ins Training einsteigen, das nächste Wochenende aber frei machen, uns in Ruhe auf den nächsten Gegner vorbereiten und haben auch Zeit, kleinere Wehwehchen zu kurieren. Wir freuen uns auf die nächste Runde, die wieder in Münster startet“

Alex Goolsby: „Wir haben das Ding heute sehr gut zusammen nachhause gefahren. Die Erfurter waren am Anfang wieder sehr aggressiv, sind besser ins Spiel gekommen, als wir. Aber, wir haben wieder 40 Minuten lang zusammen gespielt. Wir hatten ja schon viele Situationen, wo wir hinten lagen, aber wir vertrauen uns gegenseitig und haben heute wieder mal ´nen sehr guten Teamsieg geschafft. So kann es weitergehen, macht Spaß!“

WWU: Cooper (13/1, 5 A.), König, J. (18/3), Weß (7/1), Husmann, König, A., Hänig (4, 7 Reb.), Padberg (5), Goolsby (21/2, 9 Reb.), Delpeche (9), Geretzki (12/2), Funk.

ERF: Klinke (5/1), Taylor (8/1), Danilovic, Schiller (5/1), Lang, Bode (7), Pahnke (5), Franklin (14/2), Kuhle (6/2), Kassioumis, Wobst (17/3).

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