WWU Baskets wollen ins Finale der Playoffs

(ts) Die Basketball-Fans in Münster fiebern dem ersten Spiel in den Playoff-Semifinals der BARMER 2. Basketball Bundesliga entgegen. „Man merkt schon wieder, wie die Spannung in der Stadt steigt“, schilderte Philipp Kappenstein am Donnerstag zwei Tage vor dem Hochball am Samstag, 13. April um 19.30 Uhr. Und auch im Team der WWU Baskets „ist die Vorfreude riesig. Wir wollen jetzt natürlich auch den letzten Schritt machen und ins Finale kommen“, äußerte Münsters Headcoach nach einer sehr guten Vorbereitung auf die wiha Panters Schwenningen.

Mit den Schwarzwäldern kommt ein gänzlich anderes Team in die Halle Berg Fidel als die Playoff-Runden zuvor. Die Panthers sind ein sehr erfahrenes Team, behielten in ihren engen Playoff-Runden, in denen sie kurz vor dem Aus standen, auch deshalb die Ruhe, haben Top-Profis der Liga in den Reihen ihrer ersten Fünf.

Da wären zunächst die beiden aus dem Kader herausragenden Einzelspieler Rasheed Lee Moore, 23-jähriger Power Forward aus den USA, und der ProA-erfahrene Bill Borekambi. Beide spielen bislang exzellente Playoffs, sind für mindestens 20 Punkte im Schnitt gut, arbeiten sehr stark am Brett. Dazu kommen sehr erfahrene, ehemalige Bundesliga-Spieler wie der 33-jährige Point Guard Konstantin Karamatskos, ein sehr physischer Spieler oder der letztjährige Schalker Leon Friederici, ein sehr schneller, aggressiver Wing sowie Anell Alexis, Sohn der Berliner Basketball-Legende Wendell Alexis. Aus der polnischen ersten Liga kam der 35-jährige Center Seid Hajric.

Die Panthers kommen mit der Referenz dreier Auswärtssiege in den Playoffs in Folge nach Münster. Doch die WWU Baskets „brennen auf das Spiel“, weiß Philipp Kappenstein, zumal „Schwenningen uns öfter schon als machbaren Gegner tituliert hat. Das sehe ich schon anders. Mit einer Serie von 13 Siegen im Rücken können wir da, glaube ich, sehr selbstbewusst rangehen.“

Schwenningen sei zwar eine starke Defensiv-Mannschaft, betont der Headcoach, merkt aber zugleich an: „Wir auch! Und wir sind das einzige in den Playoffs ungeschlagene Team.“

Und da wäre noch die Heimserie der WWU Baskets mit 12 Siegen in Folge im „Tollhaus“ Halle Berg Fidel. Der Vertrauensvorschuss der Fans ist überragend, im Vorverkauf waren die Tickets für das erste Spiel der Semifinals im rasanten Tempo vom Markt. An der Abendkasse, die um 18.00 Uhr öffnet, wird es daher wiederum nur noch Restkarten geben. So verwundert nicht, dass Philipp Kappenstein erwartet, „die Atmosphäre wird unglaublich werden.“

Die Voraussetzung dafür haben die Münsteraner in zwei Trainingswochen geschaffen, in denen sie sich optimal regenerieren und auf den Gegner vorbereiten konnten.

Der Headcoach weiter zum Spiel: „Wir haben viel Kraft getankt, fühlen uns sehr frisch. Wir wollen unbedingt vorlegen in der Serie und uns den nächsten Heimsieg holen.”

Manager Helge Stuckenholz: „Jetzt ist erst mal wichtig, in dieser Saison sportlich alles dranzusetzen, Meister in der ProB zu werden. Denn das wäre als Aufsteiger eine absolute Sensation.”

Das Personal: Anton Geretzki fällt mit einer Handverletzung aus. Trainer Kappenstein kann ansonsten nahezu aus dem Vollen schöpfen. Stefan Weß ist noch krank. Der Headcoach: „Da hoffen wir, dass er noch rechtzeitig fit wird.“

Auf Korbhöhe! Für Fans, die nicht live dabei sein können: Mit Spielbeginn um 19.30 Uhr starten die WWU Baskets auch den BALLSIDE Liveticker der BARMER 2. Basketball Bundesliga.